Rambofahrer und die Folgen
Seit Wochen schüttet es an der Algarve, von wenigen Sonnentagen mal abgesehen.
Heute musste ich die Autobahn Via Infante Richtung Lagos befahren. Mit teutonischer Umsicht hatte ich mir vorher das Satellitenbild angesehen und wusste: Es kommt ein Wolkenband mit Starkregen, aber nach 30 Minuten ist alles vorbei. Also los.
Heute musste ich die Autobahn Via Infante Richtung Lagos befahren. Mit teutonischer Umsicht hatte ich mir vorher das Satellitenbild angesehen und wusste: Es kommt ein Wolkenband mit Starkregen, aber nach 30 Minuten ist alles vorbei. Also los.
Nach 5 Minuten auf der Autobahn plattert es wie verrückt, Sicht ca. 80m. Etwa die Hälfte der Autofahrer fährt besonnen, mit Nebelschlussleuchte und reduzierter Geschwindigkeit. Die anderen brettern ohne Sinn und Verstand vorbei, von Aquaqplaning offensichtlich noch nie etwas gehört. Es riecht förmlich nach Unfall - und so war es denn auch.
Auf der Gegenfahrbahn Richtung Faro sehe ich das Resultat der Rambofahrer: Zuerst versperren 3 Lkws die Fahrbahn, einer davon liegt im Graben. Wenige Kilometer dahinter, ein Pkw zerbeult. Und dann, etwa in Höhe Ausfahrt Boliqueime eine Massenkarambolage mit ca.10 Autos, die beide Fahrspuren der Autobahn (wohl für Stunden) versperren. Eine Spur der Verwüstung - und das wegen einer halben Stunde Platzregen.
Übrigens: Nach 30 Minuten schien die Sonne.
Übrigens: Nach 30 Minuten schien die Sonne.



